Autor: Calypsoskipper

Selbstbau eines Holz Dinghis

Seit vielen Jahren versuchen wir uns an ganz unterschiedlichen Dinghis für den Transfer vom und zum Ankerplatz und waren nie wirklich zufrieden. Schlauchboote sind empfindlich, sehr mühsam zu rudern und lassen sich bei Distanzen über 100 m eigentlich nur mit Außenborder nutzen. Kunststoff Faltboote wie das Bananaboot sind zwar robuster, aber man fühlt sich darin wie in einem wackligen Yogurtbecher und das Ausklappen und zusammenbauen an Deck ist jedesmal eine Tortur.

Bisher hatten wir mangels Platz an Deck bzw. am Heck unseres 39“ Seglers keine andere Wahl. Nachdem wir nun den Segler verkauft und auf einen 39“ Motorkutter gewechselt sind, der 2 kräftige Davids am Heck hat, besteht erstmals die Möglichkeit ein festes Dinghi mitzuführen, das wir bei Bedarf am Heck schnell und einfach auf- oder abwinschen können.

Allerdings gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Beiboot nicht ganz einfach. Es sollte nicht wesentlich länger als 10“ sein, damit es nicht seitlich über die Bordwand des Kutters hinausragt und beim An- und Ablegen nicht mit Kaimauer oder Schleusenwand kollidiert. Außerdem sollte es nicht zu schwer sein und möglichst passabel aussehen und farblich zum Schiff passen. Und idealerweise sollte es auch besegelbar sein, um neben der Transportfunktion auch noch einen entsprechenden Freizeitwert zu bieten. Und last but not least sollte es natürlich auch bezahlbar sein.

Um es kurz zu machen: meine Suche in den Wintermonaten auf den unterschiedlichen Portalen hat keine wirklich brauchbaren Ergebnisse geliefert. Statt dessen bin ich immer wieder auf die Idee des Eigenbaus in Holz zurückgekommen. Hierfür gibt es sehr interessante Verfahren und Angebote, sowohl im traditionellen Bootsbauverfahren als auch im modernen Stitch&Glue Verfahren.

Finde hier meinen Erfahrungsbericht


Skylight aus Mahagoni

Eigenbau eines klassischen Mahagoni Skylights auf einem holländischen Motorkutter. Im Ergebnis eine Plastik aus Edelholz und Glas. Finde hier den Bericht.


Südküste Norwegen

Im Frühsommer 2024 konnte ich einen 3 wöchigen Törn von der deutschen Ostseeküste nach Südnorwegen und zurück machen. Hier findest Du meinen Bericht.


Von der Biscaya zurück an die Ostsee

Schweren Herzens habe ich schon im Sommer die Entscheidung getroffen, mit dem Schiff nicht über die Biscaya und weiter nach Spanien und Portugal zu gehen und dort zu überwintern, sondern es zurück an die Ostsee zu holen. Es zeigt sich einfach, dass aus familiären Gründen letztlich nur wenige Wochen im Jahr bleiben, um auf dem Schiff zu sein. Dafür dann jedesmal in den Flieger zu steigen, um in den schönsten Revieren Europas zu segeln, kann nicht entschädigen für die langen Wochen, in denen das Schiff in teuren Häfen liegt und gar nicht erreichbar ist. Dann lieber das Schiff in der Nähe haben und im Sommer das Zeitbudget maximal ausreizen, um möglichst weite Törns in schöne und erreichbare Reviere zu machen. Der Plan ist also, das Schiff ab dem 08.09. zurück an die Ostsee zu bringen. Am 28.09. muss ich für eine Woche wieder nach Hause. Mal sehen, wie weit ich bis dahin komme. Ab dem 05.10. habe ich eine weitere Woche Zeit, um die Überführung zu vollenden. 

Finde hier meinen Bericht.