Seit vielen Jahren versuchen wir uns an ganz unterschiedlichen Dinghis für den Transfer vom und zum Ankerplatz und waren nie wirklich zufrieden. Schlauchboote sind empfindlich, sehr mühsam zu rudern und lassen sich bei Distanzen über 100 m eigentlich nur mit Außenborder nutzen. Kunststoff Faltboote wie das Bananaboot sind zwar robuster, aber man fühlt sich darin wie in einem wackligen Yogurtbecher und das Ausklappen und zusammenbauen an Deck ist jedesmal eine Tortur.
Bisher hatten wir mangels Platz an Deck bzw. am Heck unseres 39“ Seglers keine andere Wahl. Nachdem wir nun den Segler verkauft und auf einen 39“ Motorkutter gewechselt sind, der 2 kräftige Davids am Heck hat, besteht erstmals die Möglichkeit ein festes Dinghi mitzuführen, das wir bei Bedarf am Heck schnell und einfach auf- oder abwinschen können.

Allerdings gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Beiboot nicht ganz einfach. Es sollte nicht wesentlich länger als 10“ sein, damit es nicht seitlich über die Bordwand des Kutters hinausragt und beim An- und Ablegen nicht mit Kaimauer oder Schleusenwand kollidiert. Außerdem sollte es nicht zu schwer sein und möglichst passabel aussehen und farblich zum Schiff passen. Und idealerweise sollte es auch besegelbar sein, um neben der Transportfunktion auch noch einen entsprechenden Freizeitwert zu bieten. Und last but not least sollte es natürlich auch bezahlbar sein.
Um es kurz zu machen: meine Suche in den Wintermonaten auf den unterschiedlichen Portalen hat keine wirklich brauchbaren Ergebnisse geliefert. Statt dessen bin ich immer wieder auf die Idee des Eigenbaus in Holz zurückgekommen. Hierfür gibt es sehr interessante Verfahren und Angebote, sowohl im traditionellen Bootsbauverfahren als auch im modernen Stitch&Glue Verfahren.







